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Pressenews: Hafenfest ein voller Erfolg - Öfen müssen gerettet werden!
26.02.2006 - 14:45

Pressemitteilungen der reg.Presse zum 3.Hafenfest








Pressemitteilung Märkischer Markt Mai 2006





Pressemitteilung zur Diashow am 24.02.2006






Pressemitteilung MOZ Donnerstag, 09. Februar 2006

Historie zum Vorzeigen: Eckhard Brennecke ist der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, die mit den Kalkbrennöfen (links der Setzofen, rechts der Hochofen) Großes vorhat.

Wriezener Ziel: Galerie in den Kalkbrennöfen

Wriezen (MOZ) In der Oderbruchstadt hat sich dieser Tage eine Interessengemeinschaft gegründet, deren wichtigstes Ziel es ist, zwei unter Denkmalschutz stehende Kalköfen am Wriezener Hafen vor dem endgültigen Verfall zu bewahren und für kulturelle und museale Zwecke wiederherzurichten. Der Verein wird von Eckhard Brennecke geleitet, dem das bisher wenig beachtete, aber geschichtsträchtige Areal gehört.

Aktuell sind es acht Wriezener und ein Eberswalder, die in der neuen Interessengemeinschaft mitwirken. Doch es gibt schon Anfragen weiterer Freunde der Stadthistorie. Und das Werben um Mitglieder hat gerade erst begonnen. "Wir können jeden gebrauchen, der Ideen hat und sich tatkräftig einbringen will", sagt Eckhard Brennecke, der zum Vorstandsvorsitzenden der IG gewählt wurde. Ihm stehen Burkhard Höhne als Vize und Gabriele Kentel als für Finanzen Verantwortliche zur Seite.

An Plänen fehlt es nicht, eher schon am Geld, alle Vorhaben in Angriff zu nehmen. Denn den Mitgliedern schwebt vor, aus dem Hochofen eine Galerie zu machen, die den Schwerpunkt "Hafen und Wriezen in alten Ansichten" bedienen könnte. An die 800 historische Fotos aus der Oderbruchstadt befinden sich im Besitz Eckhard Brenneckes, der diesen Schatz gern mit anderen teilen würde. Überdies soll den Besuchern das Handwerk des Kalkbrennens nahegebracht und vorgeführt werden. "Plastischer lässt sich die Heimatgeschichte wohl kaum erläutern", gibt der Vereinsvorsitzende zu Protokoll.

Des Weiteren erwägen die Mitglieder der IG, die Öfen zum Beispiel für Lesungen und für Konzerte zu nutzen.

Dass Eckhard Brennecke der IG sein Eigentum kostenlos zur Verfügung stellt, wird von allen Mitstreitern begrüßt. Noch sind dafür die rechtlichen Fragen zu klären. Schließlich strebt der Verein Gemeinnützigkeit an.

Auch der Finanzbedarf ist bislang nicht einmal ungefähr ermittelt. Auf alle Fälle stehen zunächst Reparaturarbeiten an. Denn die Öfen sind so marode, dass bereits Steine bröckeln.

"Kein Wunder, die Türme wurden ja schon im Jahre 1860 errichtet", sagt der Vereinsvorsitzende der auch weiß, dass die Öfen nur bis 1926 in Betrieb waren, weil sich die Kalkbrennerei in Wriezen als nicht rentabel erwiesen hatte. 1976 schien das Schicksal der Bauwerke besiegelt. Der damalige Besitzer hatte eine Abrissgenehmigung erwirkt. Am Ende fehlte ihm dann doch das Geld, die Denkmäler zu vernichten.

Mit dem Bau des Hafens war 1902 begonnen worden, um die Kalkbrennerei nicht mehr nur mühsam mit Pferdefuhrwerken ansteuern zu brauchen. 1968 hatte dann allerdings auch der Bootsanlegeplatz ausgedient.

Die IG lädt zu Diavorträgen und zur Projektpräsentation in die Wriezener Gaststätte "Zum Ferkel" ein. Neugierige sind am Freitag, 24. Februar, ab 19 Uhr und am Sonnabend, 25. Februar, ab 15 Uhr willkommen.


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Pressemitteilung MOZ vom 17.10.2005



hafenpaddler


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