der Setzofen


der Setzofen


erbaut im Jahre 1860, ist er der kleinere der beiden Öfen. Seine Aufnahmekapazität betrug 60 Tonnen Kalkstein. Er wurde von unten nach oben, bis zur gewölbten Decke aufgesetzt. Es gab eine Beschickung von unten und eine Beschickung von oben. Zu der oberen Beschickung gab es früher eine eigene Zufahrt. In der oberen Ofenwand befindet sich eine Öffnung, durch die der Arbeiter ins Freie gelangte.
Anschließend wurde der Kalkstein 4 Tage und Nächte ununterbrochen gebrannt. Die Befeuerung des Ofens erfolgte, mit dem Abfallgut der im Geschäft befindlichen Kohlehandlung, in den befindlichen Feuerungslöchern. War der Kalkstein im Kegel weißglühend, müßte der Ofen mehrere Tage auskühlen, ehe man den fertigen Kalk ausfahren konnte. Bei vollständiger Befüllung waren 30 Tonnen gebrannter Stückkalk das Ergebnis.
Der Setzofen ist der am dringendsten sanierungsbedürftig der Öfen.

Druckbare Version
Seitenanfang nach oben